Vier Samstagsveranstaltungen im Menschenrechtszentrum Cottbus

Cottbus / Chosebuz. Eine neue Seminarreihe im Menschenrechtszentrum Cottbus beschäftigt sich mit den "Diktaturen der Welt". Während in der DDR die Demokratiebewegung 1989 zu einem gesellschaftlichen Neuanfang führte, ist das in den Diktaturen, die in der Seminarreihe vorgestellt werden sollen, noch nicht gelungen. Hier werden zivile Protestbewegungen noch immer brutal niedergeschlagen. Die Seminare wollen mit einem ungewöhnlichen Zugang zur Darstellung von Politik in Geschichte und Gegenwart Interesse an bürgerschaftlichem Engagement wecken.

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Zum Auftakt: Weißrussland

Zugleich soll über Hintergründe der Entstehung von gesellschaftlicher Repression und über die Mittel und Methoden zur Machterhaltung von Diktaturen informiert werden.

Prädikat: Unbedingt hingehen!
Sonnabend, 18. Juni 2011, 14 bis 18 Uhr
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., Bautzener Str. 139.
"Weißrussland - Muster der Repression im Reich des letzten Alleinherrschers in Europa",
Referentin: Katharina Wiatr, Weißrussland-Koordinatorin von amnesty international.
Verhaftung von Jugendaktivisten und Verfolgung der vor kurzem unterlegenen Präsidentschaftskandidaten - wohin entwickelt sich Belarus?
Eintritt mit Imbiss fünf Euro, ermäßigt drei Euro.

Eine Veranstaltung des Menschenrechtszentrums Cottbus mit Unterstützung der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung.

Mehr:

http://www.politische-bildung -brandenburg.de/veranstaltungen/weißrussland-dievergessene-diktatur-am-rande-europas


Weitere Termine:

Sonnabend, 25. Juni 2011, 14 bis 18 Uhr
Kuba - Zeit für Veränderung? - Der gewaltlose Kampf der kubanischen Menschenrechtsbewegung

Referent: Jorge Vazquez, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, Arbeitsgruppe Demokratie für Kuba Berlin
Der friedliche Kampf der Opposition um die Öffnung in Kuba und die Reaktion des autokratischen Regimes. Als zukunftsweisend wird das Varela-Projekt vorgestellt. Wann tritt Kuba der UNO-Menschenrechtskonvention bei?

Sonnabend, 9. Juli 2011, 14 bis 18 Uhr
Iran - Von der Scheindemokratie zur Diktatur?

Referent: Dieter Karg, Sprecher der Iran-Koordination von amnesty international
Steinigungen, Blendungen, Hinrichtungen und Verfolgung von Bloggern - ist Iran auf dem Weg in die Gegenwart und wie stark sind die demokratischen Kräfte?


Das Menschenrechtszentrum Cottbus wurde als Verein am 31. Oktober 2007 von ehemaligen politischen Gefangenen des Zuchthauses Cottbus gegründet. Ziel des Menschenrechtszentrum ist es, die Geschichte der Haftanstalt während der nationalsozialistischen und der SED-Diktatur aufzuarbeiten und dafür eine Gedenkstätte zur Dokumentation der politischen Repression in Cottbus zu errichten.

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  • Quelle: red | Foto: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
  • Erstellt am 15.06.2011 - 05:37Uhr | Zuletzt geändert am 27.10.2011 - 15:09Uhr
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