Grundschule Hohendubrau hat flinkes Internet

Grundschule Hohendubrau hat flinkes InternetHohendubrau / Wysoka Dubrawa, 4. Mai 2021. Alles war in den Startlöchern: Die Grundschule in Hohendubrau hat fünf interaktive Tafeln, 36 Schülerrechner und fünf Rechner für die Lehrkräfte angeschafft und alle Klassen- und Vorbereitungsräume mit einem Netzwerk verbunden – und am 22. April 2021 wurde die Schule endlich an das Glasfasernetz angeschlossen.

Abb.: Blick in ein digitales Klassenzimmer der Hohendubrauer Grundschule

Foto: Bürgermeister Denis Riese

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Landkreis bringt Breitband-Internet in "weiße Flecken"

Der Schulträger, die Gemeinde Hohendubrau, hatte Weitsicht bewiesen und mit Unterstützung des Digitalpaktes und unter Verwendung von Eigenmitteln im zurückliegenden Jahr die Schule vorsorglich digital ausgestattet. Doch der alte Anschluss stellte nur maximal zwei Mbit/s zur Verfügung; Videokonferenzen oder digitaler Fernunterricht waren mit dieser Bandbreite undenkbar. Mit Unterstützung des Landkreises Görlitz, der den geförderten Breitbandausbau koordiniert, konnte ein gigabitfähiger Breitbandanschluss errichtet werden. Mit dem Ausbau im Cluster 5, zu welchem Hohendubrau gehört, war die SachsenEnergie – das ist die frühere ENSO – vom Landkreis Görlitz beauftragt worden.

Am 27. April 2021 gab es zwar Unterricht nur in der Notbetreuung, dennoch wurden alle anwesenden Schüler erstmals mit Rechnern ausgestattet und gleichzeitig in allen vier Klassenzimmern gemeinsam die digitale Welt erkundet. Schüler wie Lehrer sind begeistert von den zuvor undenkbaren Möglichkeiten, die ihnen jetzt offen stehen und dankbar für die Anstrengungen, welche alle Beteiligten unternommen haben, um diesen Breitbandanschluss zu errichten und die Schule ans leistungsfähige Glasfasernetz anzuschließen.

Der Landkreis Görlitz fördert den Breitbandausbau in den Gebieten, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau nicht stattfinden wird. Das ist dort der Fall, wo die Leitungsanbindung keine Bandbreite von mindestens 30 Megabit/Sekunde gewährleistet und diese Leistung voraussichtlich auch nicht innerhalb von drei Jahren im Marktwettbewerb geschaffen wird.

Die Kosten werden durch ein Förderprogramm des Bundes und aus Mitteln des Freistaates getragen. Dank der Förderrichtlinie des Bundes und der Richtlinie Digitale Offensive Sachsen (DiOS) des Freistaates Sachsen sollen bis zum Jahr 2025 alle sogenannten weißen Flecken an das Glasfasernetz angeschlossen werden.

Mehr:
Weitere Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Görlitz.

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  • Quelle: red | Foto: Denis Riese
  • Erstellt am 04.05.2021 - 01:34Uhr | Zuletzt geändert am 04.05.2021 - 01:55Uhr
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