Immer mehr Verbraucher blicken in der Flut der Angebote nicht mehr durch

Immer mehr Verbraucher blicken in der Flut der Angebote nicht mehr durch – WERBUNG – Weißwasser / Běła Woda, 20. Februar 2020. Update 25.05.2020. Eine recht lange Zeit genügte es völlig, dass man mit ein paar Klicks im Internet nach den besten Preisen und Produkten suchte, um dann Angebote von Onlinehändlern zu finden, die häufig erheblich günstiger waren als im stationären Einzelhandel. Darauf können sich Verbraucher heute nicht mehr verlassen und das Internet ist – leider – kein Schnäppchen-Paradies mehr und auch nicht unbedingt ein Garant für gute Qualität.

Warum zum Shoppen nicht mal nach Weißwasser?

Symbolfoto/Archivbild: © Weißwasseraner Anzeiger

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Portal will Preistransparenz verbessern

Unter eigentlich begeisterten Online-Einkäufern ist die Rede davon, dass die kurze und bequeme Internet-Suche nach den günstigen Preisen und besten Produkten schon längst der Vergangenheit angehören soll. Sogar das Gegenteil sei der Fall: Dass nämlich den günstigsten Preis für die gewünschten Artikel zu finden häufig sehr mühsam geworden ist. So mancher hat dann schon wieder zur alten Vorgehensweise gegriffen und lieber ganz klassisch mit dem Händler vor Ort gefeilscht.

Viele Verbraucher blicken bei der Flut von Angeboten, die das Internet so bietet, einfach nicht mehr durch und sie merken selbst, dass der Vergleich von Preisen und Artikeln dort immer schwieriger geworden ist. Bei vielen ist der Eindruck entstanden, dass aus der einst vollkommenen Preistransparenz im Internet eine völlige Intransparenz geworden ist. Hintergrund: Die Anbieter und Konzerne haben Wege gefunden, aus der Preis- und Produktvergleichbarkeit herauszukommen. Das können zum Beispiel ständige Preisveränderungen mit schwer durchschaubaren Gebühren oder immer wieder neue besondere Angeboten sein. Es ist die Rede von der sogenannten "Vernebelungstaktik".

Das Portal asUwa

Das man sich nicht mehr unbedingt auf die gängigen Bewertungsportale und Erfahrungsberichte verlassen kann, hat Evgeniy Mikhalevich mit seiner Firma Gesellschaft für Testverfahren mbH schon länger erkannt und will deswegen etwas besonderes mit dem Portal asUwa erschaffen. Hintergrund: Auch auf Bewertungen im Internet kann man sich nicht mehr verlassen, weil auch diese angeblich mittlerweile schon von Unternehmen beeinflusst werden.

Bei asUwa hingegen – so der Anspruch des Portals – sollen die Verbraucher wieder realistische und zutreffende Einblicke in Produkte aus verschiedenen Bereichen erhalten; das war Evgeniy Mikhalevich ein wichtiges Anliegen. Bei diesem Portal arbeitet aus der Umgebung von Stuttgart ein kleineres Team, welches verschiedene Websites betreibt. Dabei soll sich alles rund um das Thema Produkttests und Verbraucherschutz drehen. Allerdings müssen Nutzer unter dem Oberbegriff "Produkttests" genauer hinschauen wer da was getestet hat und was nur Erfahrungen oder vielleicht Meinungen sind. Finanziert werden die Aktivitäten, so wird mitgeteilt, mit Dienstleistungen im Online-Marketing-Bereich.

Für eine bessere Übersicht bei den Anbietern und Produkten sorgen

Das große Anliegen war und ist es immer noch, dass mit diesem neuen Portal für eine bessere Übersicht bei Anbietern und Produkten gesorgt wird. Bei asUwa sollen tatsächlich Hunderte von Artikeln jeden Tag neu präsentiert werden; "Hier ist es möglich, die beliebtesten Marken zu finden oder auch sehr innovative Artikel zu entdecken", heißt es in einer Mitteilung. Wer die Seite besucht wird allerdings feststellen, dass der Sortimentsaufbau erst nach und nach erfolgt.

Auf der Seite von asUwa soll künftig auch noch eine engagierte Community mit Erfahrungsberichten zu allen Produkten zu finden sein. Das soll die Qualität der Produkte verdeutlichen und auch besonders dem Verbraucherschutz dienen.Die Nutzer der Seite sollen also die Möglichkeit bekommen, selbst mitzumachen und ihre eigenen Erfahrungen dort zu teilen. Mit dieser Mitwirkung hätten andere Verbraucher, so die Absicht dahinter, eine bessere Möglichkeit das zu finden, wonach sie suchen. Der Anspruch ist: Hier sollen die Produkte nicht von den Internet-Konzernen vorgesetzt werden.

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  • Quelle: red | Foto: © Weißwasseraner Anzeiger
  • Erstellt am 20.02.2020 - 10:28Uhr | Zuletzt geändert am 25.05.2020 - 12:00Uhr
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