Perfekte Wasser- und Abwassersysteme im eigenen Garten

Perfekte Wasser- und Abwassersysteme im eigenen GartenWeißwasser / Běła Woda, 14. August 2019. Für Gartenliebhaber im Landkreis Görlitz sind die Zeiten günstig: Kleingartensparten suchen teils händeringend Nutzer für ihre Parzellen und so mancher verkauft sein noch vor der Wirksamkeit des Bundeskleingartengesetzes errichtetes luxuriöses Gartenhäuschen zum Spottpreis. Es zeichnet sich der Trend ab, dass wieder mehr Menschen Ihre Träume von einem eigenen Garten realisieren. Rückzug auf die eigene Scholle, frische Luft und gesundes Obst und Gemüse sind dabei wichtige Motive.
Abbildung oben: Sind im Garten erst einmal mehrere Zapfstellen installiert, gewöhnt man sich schnell an den Komfort. Nächster Schritt ist dann einen automatische Bewässerungsanlage

Wasser und Garten, das gehört zusammen

Wasser und Garten, das gehört zusammen

Die Natur dankt eine Bewässerungsanlage mit sattem Grün und prächtigen Pflanzen

Förderlich dabei ist mit Sicherheit auch die niedere Zinslandschaft. Mit gerade einmal zwei Prozent Zinsen p.a. lässt sich nicht nur ein neuer Garten anschaffen und gestalten, sondern auch eine perfekte Infrastruktur wie beispielsweise ein Abwassersystem errichten. Wenn man jetzt daran denkt, dass nur die Ableitung von überschüssigem Wasser gemeint ist, dann irrt man gewaltig. In Summe geht es um viel mehr Komfort, den man sich im Garten schaffen möchte.

Ein neues Abwassersystem braucht – darauf sollte man achten – solide Bauteile und deren fachgerechte Verlegung, wozu Rohre, wie man sie zum Beispiel bei KG Rohr 2000 finden kann, nötig sind. Die zugehörigen unterschiedlichen Formstücke erlauben es, die Verlegung an die örtlichen Gegebenheiten und technischen Anforderungen anzupassen und tragen zu einem perfekten Abwassersystem bei. Dieses kann gegebenenfalls ausgebaut und erweitert werden, beispielsweise indem man den Nachbarn mit anschließt und so Kosten teilt.

Wo kommt das Wasser im Garten her?

Viele Gärten in erschlossenen Anlagen haben einen eigenen Trinkwasseranschluss. Obgleich sich die Wasserversorger über den Spüleffekt freuen, ist das aufbereitete Wasser fast zu schade zum Gießen der Pflanzen. Bequem ist natürlich ein eigener Brunnen oder ein an ein Oberflächengewässer grenzender Garten, allerdings muss man bei Oberflächengewässern die aktuellen Entnahmevorschriften beachten. Gerade in Trockenperioden kann es deutliche Einschränkungen geben.

Eine umweltverträgliche und kostensparende Lösung ist die Nutzung des Regenwassers. Von der einfachen Regentonne bis zum unterirdischen, automatisch gesteuerten Tank mit Filter- und Zapfanlage ist am Markt eine große Vielfalt an Lösungen verfügbar.

Ein Bewässerungssystem installieren

Ein Bewässerungssystem spart Arbeitsaufwand und sichert die Bewässerung auch dann, wenn man einmal nicht vor Ort sein kann. Insbesondere lässt sich die Bewässerung in Abhängigkeit vom Wetter und von der Bedürfnissen der einzelnen Pflanzen steuern. Zur Installation kann man sich an einen Fachbetrieb wenden oder man recherchiert selbst nach Elementen, die in solchen Systemen zur Anwendung kommen.

Andererseits: Vielen Gartenbesitzern reichen noch immer Gartenschlauch und Gießkanne aus. Wenn man aber ohnedies ein neues Entwässerungssystem, möglicherweise für den Anschluss ans öffentliche Abwassernetz, oder andere Leitungen installieren muss, dann sollte man über ein Bewässerungssystem nachdenken und vielleicht wenigstens mehrere Zapfstellen im Garten installieren, mit denen sich die leidige Schlauchwirtschaft samst Stolperfallen vermeiden lässt.

Welche Vorteile bringt ein universelles Bewässerungssystem?

Die jüngsten Sommer zeigen: Das Wetter wird immer extremer. Während Starkregen höhere Anforderungen an die Entwässerung stellt, fordern Trockenperioden die Bewässerung heraus. Beide Extreme rufen immer stärker nach neuen technischen Lösungen. So kann es ratsam sein, den Tank der Regenwasseranlage größer zu dimensionieren als bisher üblich. Möglicherweise muss man auch Einrichtungen schaffen, um überschüssiges Wasser nach und nach versickern zu lassen. Drosselsysteme hingegen verhindern einen zu starken Abfluss in Kläranlagen oder Oberflächengewässer.

Unterm Strichgeht es darum, mit Hilfe moderner Be- und Entwässerungstechnik den Garten als Ort der Erholung zu erhalten und sich nicht dem Stress ständiger wetterbedingter Arbeiten auszusetzen. Bequemlichkeit ist angesagt! Schließlich will man an Sommerabenden mit Freunden zusammensitzen und vielleicht grillen, den Garten mit seinen herrlich blühenden Pflanzen genießen. Und es macht Spaß, wenn die Bewässerung "von alleine" funktioniert, weil sie von einer gesteuerten Anlage erledigt wird.

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  • Quelle: red | Foto Wasseranschluss: RitaE / Rita, Foto Rasensprenger: EME / Esther merbst, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 14.08.2019 - 06:21 Uhr
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