Der Unterschied zwischen einer Baumschule und einer Gärtnerei

Der Unterschied zwischen einer Baumschule und einer GärtnereiWeißwasser / Běła Woda, 13. August 2019. Werden Blumen und anderes "Grünzeug" für die Wohnung und für den Garten benötigt, bestellt man diese oft im Internet oder kauft sie sogar im nächsten Supermarkt. Von Gärtnereien haben die meisten schon gehört, doch wenn der Begriff Baumschule fällt, schauen viele verdutzt.
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Pflanzenkauf? Eine Lanze für die Fachbetriebe

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Gärtnerei – das ist harte Arbeit

Sowohl die Gärtnerei als auch die Baumschule bieten den Vorteil, dass dort die verfügbaren Blumen, Stauden und Bäume von A bis Z in einer exzellenten Qualität vorhanden sind. Außerdem arbeiten dort ausgebildete Fachkräfte, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Im Gegensatz zu einer Gärtnerei ist eine Baumschule auf Bäume, Sträucher und Heckenpflanzen spezialisiert. Natürlich gibt es aber auch andere Arten und unterschiedliche Sorten wie Obstbäume und meist auch Blumen. Diese wachsen auf freien Flächen, bis sie für den Verkauf gut genug sind. Eine Gärtnerei ist eher auf Blumen und diverses Gemüse spezialisiert. Ansonsten ähneln sich diese beiden Arten von Geschäft in fast allen Aspekten.

Anders als der Super- oder Baumarkt bieten Baumschulen und Gärtnerei den Vorteil der hochprofessionellen Beratung und der besonders der zuverlässig hohen Qualität an Produkten. Das sind auch die Gründe, warum solche Betriebe meist etwas teurer sind. Im Mittelpunkt stehen die Kundenbedürfnisse: In aller Regel ist es möglich, Stecklinge sowie Wurzeln und die passenden Gehölze zu bekommen.

Diese Blumen eignen sich für Anfänger

Finden erstmals Blumen in der eigenen Wohnung Platz, dann sollten es nicht unbedingt welche sein, die ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit und Pflege erfordern. Besitzt man von Natur aus keinen "grünen Daumen", werden diese Pflanzen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bald eingehen, wie so manches im Spätherbst endet.

Außerdem: Es gibt gefühlt unendlich viele Sorten an Pflanzen, so dass ein Anfänger schnell überfordert sein kann. Aus diesem Grund sind zu Anfang Pflanzen zu empfehlen, die für Anfänger aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit gut geeignet sind. Speziell Pflanzen, für die es kein Problem ist, mehrere Tage ohne Wasser auszukommen, sind für Anfänger gut geeignet.

Die Olive wird gerne für Anfänger empfohlen. Sie bringt mediterranes Flair in den eigenen Garten und hat keine besonders hohen Ansprüche. Etwas Sonne an einem Ort, wo es nicht allzu windig ist, reicht ihr bereits vollkommen aus. Lediglich im Winter muss das Olivenbäumchen im Haus oder Gewächshaus untergebracht werden.

Geht es in die gesunde Richtung in Form von Obst, so sind Erdbeeren die absolute Nummer Eins. Dafür ist nicht einmal ein Garten notwendig, da Erdbeeeren sogar in einem Kasten auf dem Balkon aufgehen können. Weil Erdbeeren sich mit Hilfe ihrer Ableger von selbst vermehren, müssen diese nicht einmal nachgekauft werden. Lediglich auf genügend Wasser an heißen Tagen wie in diesem Sommer muss geachtet werden.

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  • Quelle: red | Foto Kind: vikvarga, Foto Gewähshaus: petrafaltermaier 7 Petra Faltermaier, beide Pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
  • Zuletzt geändert am 13.08.2019 - 18:31 Uhr
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