Wenn die Grippewelle wieder zuschlägt

Wenn die Grippewelle wieder zuschlägtWeißwasser / Běła Woda, 15. November 2017. Jedes Jahr aufs Neue, wenn die kalten Jahreszeiten anbrechen, dann steht auch die Grippewelle in den Startlöchern. In den Straßenbahnen, Büros und Arztpraxen wird um die Wette geschnupft und gehustet. Viele Menschen infizieren sich schon im Herbst mit Bakterien oder Viren, die sich dann in Heiserkeit, Schnupfen, Fieber und Husten widerspiegeln. Dabei ist vor allem wichtig zu wissen, ob es sich um einen grippalen Infekt handelt oder um eine richtige Grippe (Influenza).
Abbildung oben: Einfacher Effekt oder echte Grippe? Reichen Hausmittel oder muss der Gang zum Arzt sein?

Die echte Grippe nicht auf die leichte Schulter nehmen

Die echte Grippe nicht auf die leichte Schulter nehmen

Warm angezogen raus an die frische Luft – so macht auch der Spätherbst Spaß und das körpereigene Abwehrsystem freut sich mit!

Der grippale Infekt

Bei einem grippalen Infekt sind Bakterien der Auslöser und haben meistens Halsschmerzen, Heiserkeit, allgemeines Schwächegefühl, Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen als Symptome zur Folge. In der Regel halten diese Krankheitsbeschwerden etwa über einen Zeitraum von einer Woche und klingen dann ohne weitere Folgen wieder ab. Kommt es jedoch zu hohem Fieber, kann dies ein Anzeichen für eine Grippe sein. Aus diesem Grund sollte stets die Körpertemperatur überwacht werden.

Die Grippe (Influenza)

Bei einer Grippe, der sogenannten Influenza, sind der Auslöser Viren und können insbesondere für Menschen mit einer Immunschwäche und Senioren gefährlich werden. Die Symptome sind ähnlich des grippalen Infekts, jedoch kommt es bei einer Erkrankung mit Grippe auch noch zu Fieber, welches sehr hoch ansteigen kann. Aber auch Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen und Gliederschmerzen treten als weitere Symptome bei einer Grippe auf. Erkrankte sind meist sehr schwach und können nur sehr schwer das Bett verlassen. Schmerzlindernde Medikamente sollte man sich in so einem Fall, wenn man vielleicht sogar ganz allein ist, lieber aus der Online Apotheke liefern lassen. Ein spezielles Medikament für die Bekämpfung der Grippeviren gibt es nicht. Es kann sich zwar jeder gegen Grippe impfen lassen, allerdings kommt es bei den Viren zu einer ständigen Veränderung, sodass der Impfschutz nicht zwingend ausreichend sein muss.

Für gesunde Menschen stellt eine Grippe in der Regel keine größere Gefahr dar und kuriert sich meist innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder aus. Bei Kindern, älteren Menschen und Personen mit einer Immunschwäche kann die Influenza unter Umständen sogar lebensgefährlich werden. Es kann zu Komplikation wie eine Herzmuskelentzündung oder Lungenentzündung kommen.

Wichtige Regeln zum Schutz vor Grippe

Um sich vor der Grippe zu schützen, gibt es drei wichtige Regeln:

  1. Regel - die Hygiene

    Beim Schutz vor der Grippe ist die erste Regel, die Hygiene. Sie ist Dreh- und Angelpunkt zur Vermeidung einer Ansteckung mit den Influenzaviren. Regelmäßiges Händewaschen ist das A und O. Insbesondere dann, wenn viel Kontakt zu anderen Menschen stattgefunden hat wie beispielsweise in der Bahn oder beim Busfahren. Es sollte unbedingt vermieden werden, sich häufig mit den Händen ins Gesicht zu fassen, nachdem Geländer oder Türklinken in einem öffentlichen Bereich angefasst wurden. Sämtliche öffentliche Gegenstände können mit Bakterien und Viren belastet sein und gelangen dann über die Nasen- und Mundschleimhäute in die Atemwege. Der Infekt wird dort dann ausgelöst.

  2. Regel - Abstand halten

    Der Kontakt zu einer kranken Person sollte unbedingt vermieden werden. Geht das nicht, sollte darauf geachtet werden, einen entsprechenden Abstand zu der erkrankten Person einzuhalten. Beim Husten und Niesen werden Krankheitserreger freigesetzt und als Tröpfcheninfektion durch die Luft verteilt.

  3. Regel - warme Kleidung

    Zwar kommt es nicht nur durch Kälte zu einer Infektion mit Grippe, aber dennoch hilft bei kaltem und nassem Wetter, warme Kleidung als Schutzmaßnahme. Krankheitserreger halten sich bei niedrigen Temperaturen wesentlich länger und der Körper ist maßgeblich mit der Warmhaltung der Organe beschäftigt. Das Immunsystem ist daher angreifbarer und die Erreger schaffen leichter den Weg in den Körper.

    Teilen Teilen
    Kommentare Lesermeinungen (0)
    Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

    Schreiben Sie Ihre Meinung!

    Name:
    Email:
    Betreff:
    Kommentar:
     
    Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
     
     
     
    Weitere Artikel aus dem Ressort
    Weitere Artikel
     
    • Quelle: red | Foto mit Tabletten: gfhjkm123 / Alexandr Litovchenko, Foto Frau im Freien: silviarita / Silvia, beide pixabay und Lizenz CC0 Public Domain
    • Zuletzt geändert am 15.11.2017 - 13:23 Uhr
    • drucken Seite drucken